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Werner und Thomas Aeschbacher

Donnerstag, 7. Juli 2011, 18.30 Uhr

Foto: Peter Moser-Kamm

Zwischen Tradition und Experimenten
Was ist denn so spannend an der Volksmusik? Thomas Aeschbacher verschluckt nach dieser Frage ein spontanes mmmuuuhhhhhh!. Er sagt: «Spannend sind die Leute, die Volksmusik machen. Spannend sind aber auch die Orte, an denen sie stattfindet. Im Konzertsaal genauso wie in der Beiz, draussen auf Plätzen oder in der der Kirche. Volksmusik findet irgendwo statt und erobert so auch immer wieder neue Klangräume und Klangwelten.»

Mit Werner Aeschbacher vorwärts zu den Wurzeln
Werner und Thomas Aeschbacher. Vater und Sohn. Sie haben in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer mal wieder zusammen Musik gemacht. Meist an Familienfesten. Mit den Kindern und Enkelinnen. Zufällig absichtlich, unverbindlich familiär, so wie es in der Familie Aeschbacher seit jeher und im Eggiwil schon immer der Brauch und gute Sitte ist.

Seit Ende 2010 proben Werner und Thomas wieder gezielter und bewusster zusammen. Es ist eine vorsichtige, langsame, von beiden Seiten behutsam gehegte Annäherung mit Langnauerli und Gitarre. Vater Aeschbacher ist wohl der versierteste lebende Spieler dieses Urinstruments aus dem Emmental. Er hat bis Mitte der Neunzigerjahre Jahr für Jahr die Langnauerli-Spielerinnen und -Spieler von den prächtigen Emmentaler Högern und aus den Dörfern zu einem gemeinsamen Spiel zusammen gerufen und einen Tag lang mit seiner Frau Susi betreut.

Werner Aeschbacher hat noch so manches alte und eigene Langnauerli-Stück im Kopf und in den Fingerspitzen. Er spielt sie virtuos einfach auf uralten Instrumenten. Gut möglich, dass Aeschbacher und Aeschbacher daraus ein neues, eigenes, gemeinsames Programm machen.

Werner Aeschbacher und die Gruppe Pflanzplätz mit Thomas Aeschbacher wurden 2010 mit dem «Langenthaler Kulturpreis» ausgezeichnet.

> www.thomasaeschbacher.ch
> www.aeschbacher.li